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Stevan Paul | Autor, Journalist

Boris Kasprik – vom Praktikanten zum Restaurantbesitzer

„Nur dadurch, dass ich das Rad eckig mache, fährt es ja nicht besser“, sagt Boris Kasprik, jener Mann, der als einer der kreativsten Neuerer der französischen Küche in Deutschland gilt.

  • Petit Amour | Boris Kasprik

Als Koch hat eine einzigartige Handschrift entwickelt, basierend auf der klassischen französischen Küche und gelerntem Handwerk. Seit 2016 leuchtet ein Michelin-Stern über dem eigenen Restaurant, dem Petit Amour. „Es geht mir um Geschmack, es geht um Aromen, es ist mir ein Anliegen, das beste Produkt, die vollkommene Zutat in den Vordergrund zu stellen, im Geschmack zu unterstützen.“ Das klingt so einfach wie einleuchtend.

Doch der Weg dahin war weit, Kasprik blickt auf eine bemerkenswerte, internationale Karriere zurück, die 1999 im „Jena Paradies“ ihren Anfang nimmt. Kasprik ist 14 Jahre alt, als er dort ein Praktikum und später seine Ausbildung absolviert. Er durchläuft kurze Zeit später die harte Schule von Jean-Claude Bourgueil „Im Schiffchen“ in Düsseldorf ( 3Sterne), der ihn aber zunächst ins „De Karmeliet“ in Brügge (3 Sterne) vermittelt. Kasprik erlernt dort ein Jahr lang die Basis klassisch-französischer Küche bei Meisterkoch Geert Van Hecke. Es ist dann Bourgueil, der dem jungen Kasprik mit seiner japanisch-französischen Küche zeigt, dass dem Nachdenken über Geschmack keine Grenzen gesetzt sind.

Der junge Koche arbeitet beim großen Alain Ducasse im „Le Jules Vernes“ in Paris (1 Stern) und fängt wieder bei Null an, 120 Gäste am Mittag, 120 Gäste am Abend, nebenbei lernt er Französisch. Ducasses rechte Hand, der deutsche Küchenchef Matthias Hahn, nimmt den „le petit allemand“, wie ihn Ducasse nennt, unter seine Fittiche. „Die Perfektion, das war fantastisch!“, so Kasprik. Zwei Jahre bleibt er, zieht dann auf Empfehlung weiter ins berühmte „Nihonryori RyuGin“ in Tokio (3 Sterne). Dort lernt er beim legendären Chef Seiji Yamamoto Schnitt-Techniken und erfährt, dass schon die Führung des Messers das Ergebnis auf dem Teller beeinflussen kann. Er lernt Dashi, Yuzu, Sansho-Pfeffer und Wakame-Algen kennen. Bis heute finden sich Zitate und Techniken aus dieser Zeit in Kaspriks Küche.

Die Wanderjahre enden in Hamburg im „Louis C. Jacob“ (2 Sterne), Kasprik wird Souschef bei Thomas Martin, später Küchenchef im „Das weiße Haus“ und im „Chezfou“. Doch er will noch mehr, macht den Küchenmeister, fuchst sich in BWL, Organisation und Recht ein. Im Jahr 2015 ist er bereit für das Abenteuer Selbstständigkeit. Mit Geschäftspartner Oliver Grimm eröffnet Kasprik am 9. Juni das Petit Amour am Spritzenplatz in Hamburg-Ottensen.

Sebastian Frederici
Restaurantleiter

Petit Amour | Nadja Kasprik

Natja Kasprik
Service

Kontakt

Petit Amour | Restaurant
Spritzenplatz 11
22765 Hamburg

Telefon: 040 / 30 74 65 56
E-Mail: mail@petitamour-hh.com

Öffnungszeiten

15. März bis 15. September
Donnerstag bis Samstag: 18 bis 23 Uhr

15. September bis 15. März
Dienstag bis Samstag: 18 bis 23 Uhr

Betriebsurlaub
01. bis 28. Juli 2019

Zusätzlich haben wir für Sie für folgende Events Geöffnet:

Neu PRIVATE DINING
Montag bis Sonntag buchbar – wir freuen uns auf Ihre schriftliche Anfrage unter: mail@petitamour-hh.com

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